Hyaluronsäure

Bei Gelenkverschleiß hat sich die Therapie mit Hyaluronsäure inzwischen fest etabliert. Grundlage dessen ist das Wissen über den prinzipiellen Aufbau unserer Gelenke. Damit diese sich auch unter Belastung nahezu reibungsfrei bewegen können, sind die Knochen im Bereich der Gelenke von einer mehrere Millimeter dicken Knorpelschicht überzogen. Jedes Gelenk ist darüber hinaus von einer Gelenkkapsel umschlossen, in der sich eine Gelenkflüssigkeit (Synovialflüssigkeit) befindet, deren Hauptbestandteil Hyaluronsäure ist.

Diese körpereigene Flüssigkeit hat viele bemerkenswerte Eigenschaften. Eine davon wird in der Chemie als „hydrophil“ bezeichnet. Damit ist die Fähigkeit gemeint, sehr viel Wasser anziehen und in die Molekularstruktur einbinden zu können. Auf diese Weise ist es unserem Körper möglich, die Viskosität der Flüssigkeit in der Gelenkkapsel den unterschiedlichen Belastungen dynamisch anzupassen. Knorpel, der einem Verschleiß ausgesetzt ist, kann durch die Hyaluronsäure, die den Knorpel ständig mit Nährstoffen versorgt, wieder repariert werden.

Gerade weil Hyaluronsäure ein körpereigener Stoff ist, weitet sich ihr Einsatzgebiet in der Medizin immer weiter aus. In den Facharztpraxen für Orthopädie ist Hyaluronsäure nicht mehr wegzudenken. Mit dem Ziel der Beschwerdefreiheit kommen viele Arthrose-Patienten regelmäßig dorthin, um ihr Depot an Hyaluronsäure bei Arthrose auffrischen zu lassen.

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